© Foto Oberösterreich Tourismus/Böhmerwald/Robert Maybach: Wunderschöner Ausblickblick vom Bärenstein bei Aigen-Schlägl in der Ferienregion Böhmerwald hin zum größten Stausee Mitteleuropas, dem Moldaustausee.
Zwei Frauen und ein Mann in sommerlicher Wanderbekleidung stehen am Gipfel des Bärensteins bei Aigen-Schlägl, sie blicken in Richtung Moldaustausee.

Rohrbach-Berg

Rohrbach-Berg, Oberösterreich, Österreich
Rohrbach-Berg ist heute als Einkaufs-, Sport- und Schulstadt bekannt. Durch die große Branchenvielfalt wird die Bezirksstadt ihrem Ruf als dynamische Einkaufs- und Erholungsstadt gerecht.
Für Ihren aktiven Sommerurlaub finden Sie zahlreiche markierte Wander-, Rad- und Laufstrecken.
Für die Badesaison ist das neue Erlebnisbad AqaRo mit Sprungturm, Riesenrutsche und Strömbecken genau das Richtige.

Unsere Museen informieren über die Geschichte des Buchdruckes und die Entstehung der Mühlkreisbahn. Im Museum der Sinne "VILLA sinnenreich" erleben Sie allerlei Sinnestäuschungen!

Die Wallfahrtskirche Maria Trost ist bei Wallfahrern aus nah und fern sehr beliebt. Vom Südrand des Berger Waldes, einem „Hainsimsen-Buchenwald“ (eine pflanzensoziologische Kostbarkeit), genießen Spaziergänger, Jogger und Nordic-Walker eine traumhafte Aussicht, an schönen Tagen sogar bis zu den Alpen.

Landschaftlich gehört Rohrbach-Berg zum Zwischenmühlrücken, der von Norden nach Süden abfällt. 

Geschichte:

Um das Jahr 1000 führte bereits ein Handelsweg durch Berg. Urkundlich wird Berg (damals Perg) 1231 erstmals erwähnt, als „Henricus de Monte“ als Zeuge einer Urkunde auftritt. Der Perger oder „de monte“ hatten am Gipfel des Berges ihre Stammburg errichtet. Auf das Geschlecht der Perger folgten die Rödern. Hans von Rödern erbaute auf halber Höhe des Berges ein neues Schloss und ließ die Stammburg verfallen. Im Zuge der Bauernkrige wurde das Schloss 1626 niedergebrannt. Nach dem Aussterben der Rödern im Mannesstamm (1744) kam es zu Streitigkeiten um das Anwesen. Anfang des 20. Jh. wurde der Besitz zerteilt. Der zum Schloss gehörige Meierhof (Grimshof) gelangte um 1820 in bürgerliche Hände. Vom Schloss sind noch Turm und Teile der Außenmauer mit einem Renaissance Portal erhalten.
 
Die Region gehörte ursprünglich zum Hochstift Passau. 1319 gab Passau die Pfarrechte an das Stift Schlägl ab. Das frühe Rohrbach war Durchgangsstraße für Händler und Krieger. Aufgrund seiner günstigen Verkehrslage an der Schnittstelle der Salzhandelsstraße „Goldener Steig“ mit der „via regia“ entstand bereits um das Jahr 1000 eine Siedlung. Die „via regia“ war die viel befahrene Königsstraße von Linz nach Böhmen. Um 1200 wurde der Markt von 44 Urbürgern planmäßig angelegt (die erste Markturkunde 1320 ging in den Wirren der Hussitenkriege verloren, 1459 wurde das Marktrecht von Herzog Albrecht erneuert). Der Handel mit Salz (bis 1750), Vieh, Hopfen, Leinen und Leder ließ Rohrbach schnell erblühen. Die Weltkriege und ihre Auswirkungen brachten wie andernorts auch Rohrbach einen Rückschlag. Die vielen Schulen, Ämter und das Krankenhaus machten Rohrbach zum Zentralort des Oberen Mühlviertels und förderten die Entwicklung zu dynamischen Einkaufsstadt. So ist es kein Wunder, dass das heutige Rohrbach-Berg im Jahr 1986 zur Stadt erhoben wurde





  • 5.150Einwohner

  • 37.9 km²Fläche

  • 479 - 749 m Seehöhe

  • 48.57, 13.99GPS-Koordinaten

Westautobahn - Linz - B 127
Über München - Landshut - A92 - Deggendorf - Passau A3 - Abfahrt
Nord über Wegscheid
Über Nürnberg - Regensburg A3 - Passau - Abfahrt Nord über Wegscheid

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Routenplaner für individuelle Anreise

Kontakt & Service


Rohrbach-Berg
Tourist-Info Rohrbach-Berg
Stadtplatz 1
4150 Rohrbach-Berg

Telefon +43 5 7890 - 310
Fax +43 5 7890 - 315
E-Mail info@boehmerwald.at
Web www.boehmerwald.at
https://www.boehmerwald.at

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